11 Trends für die Gastronomie

von Redaktion

vortrag - food-nomyblog, nomyblog 11 Trends für die GastronomieWohin entwickelt sich der Außer-Haus-Markt? Was sind die Trends und Bedürfnisse der Zukunft? Gretel Weiß, Chefredakteurin von food-service und Cafe-Future.net, präsentierte auf dem Leaders Club Europe-Treffen in Stuttgart dazu elf Zukunfts-Thesen. Hier sind sie.

1. Wachstum an Schnittstellen zwischen Arbeit, Freizeit, Handel und Verkehr
Outdoor ist in, weil der Großteil der Arbeit sich drinnen abspielt.

2. Konsummuster sind so patchworkhaft wie die Lebensmuster.
Speisekarten werden femininer, Frischeanspruch und Individualität steigen, Gesundheit und Genuss sind ab sofort ein Duo. Gretel Weiß: „Wir brauchen raffinierte Normalität.“

3. Kulinarische Kulturen stehen nebeneinander
Heimisches steht neben Ethno, Asia-Food wird durch Thailand dynamisiert, Saucen vermitteln die Food-Welt. Weiß: „Positive Klischees und Bilder müssen her, um die Sache simpel zu kommunizieren.“

4. Man isst und trinkt wieder Heimat
Europaweites Phänomen, trendige Tradition, 70% Vertrautheit und Sicherheit werden mit 30% Neuem (leichter, knackiger, frischebetonter) kombiniert.

5. Backen wird immer gleichwertiger mit Kochen
Brotmahlzeiten werden zu echten Universalisten, neue Technik macht Gebackenes jederzeit frisch. Weiß: „Frühstück wird zum Zentrum für den Quickservice-Markt!“

6. Coffeebars sind Trendtreiber
Teil der innerstädtischen Infrastruktur, täglicher kleiner Luxus, jetzt auch z. B. für Krankenhäuser denkbar.

7. Frisch, schnell, schön
Fast Casual ist das Konzept der Stunde, Beispiele: Vapiano und Cha chà.

8. Beverage: revolutionäre Trinkrituale
Geschmacksintensivierung, wildes Mixen, added values, Eventisierung der Werbung, und die Trinkflasche gewinnt an Bedeutung.

9. Lebensstil ersetzt Lebensstandard
Reine Funktionalität ist out – Stil, Charakter, Ästhetik und kommunikative Wohlfühlatmosphäre sind in.

10. Suche nach neuer Wertewelt
Der Gast spart beim Alltäglichen (z. B. Handel), gibt aber gerne Geld für Dinge aus, die Mehr-Wert für ihn haben. Weiß: „Die Wertschätzung des Konsumenten ist eine individuelle Größe. Hier muss Markenarbeit geleistet werden.“

11. Der Gast sucht nicht. Er findet.
Innovation ist gastronomische Bringschuld, Andersheit und Abwechslung werden erwartet.

Ein ausführlicher Bericht zum Leaders Club-Treffen in *nomy 2/2010!

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