Wo sind all die Indianer hin? Auf der Suche nach Gründen für den Nachwuchsmangel in der Gastronomie

laura klingenberg 690x460 - gastronomie Wo sind all die Indianer hin? Auf der Suche nach Gründen für den Nachwuchsmangel in der Gastronomie

Laura Klingenberg

Man kann es ja kaum noch hören: Nachwuchsmangel, keiner will mehr Koch werden, Servicekräfte dringend gesucht – die Sorge der Kammern und Arbeitgeber über den Nachwuchsmangel in den Betrieben wird immer größer. 

Eric Schweitzer, DIHK-Präsident, verkündete im letzten Jahr sorgenschwer, dass es 2017 einen Überhang von 24.000 Lehrstellen, darunter allein 6.200 Kochstellen, geben werde. Nur zwei Gründe für die freien Ausbildungsstellen in der Gastronomie: Schlechtere Bezahlung als in anderen Branchen und viele Überstunden. Es ist abzusehen, dass das Gastgewerbe als Arbeitsplatz auch in Zukunft weiter für Jugendliche an Attraktivität verliert.

Wie soll das alles weitergehen? Finaler Fachkraftkollaps oder endlich Einlenken? Einstellen auf neue „Millennial-Arbeitswelten“ oder Roboter- und Selbstbedienungsgastronomie?

Unsere Autorin Laura Klingenberg geht in einer fünfteiligen Reihe dem Reizthema Nachwuchsmangel in der Gastronomie nach. Sie wird uns Einblicke in die Lebenswelt und Befindlichkeiten der Gastro-Azubis geben und Ideen aufzeigen, wie es anders aussehen (und ausgehen) könnte. Inklusive Beispielen von Betrieben, denn die gibt es, die es anders machen. 

Laura selbst arbeitet seit 2003 in der Gastronomie und Hotellerie. Sie leitete Hotels in Deutschland, den USA und Australien, studierte Hotelbetriebswirtschaft, Wirtschaft, Englisch und Philosophie und ist derzeit an der größten Berufsschule für das Gastgewerbe in Berlin als Lehrkraft tätig – sprich: Sie kennt alle Seiten dieses Themenkomplexes. 

Im ersten Teil der Reihe schildern Auszubildende aus Berlin, wie sie über ihre Zukunft in der Branche denken. Los geht es am 27. März. 

 

1 Kommentar

  • Hallo liebes Reda-Team

    toller Gedanke.
    Da bin ich ja mal gespannt, was die Kollegin aus Berlin einem Kollegen aus dem Münsterland mitteilt und freue mich darauf, zu sehen, ob ide Lösungsansätze auch auf dem „platten Land“ umsetzbar sind.

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