7 neue Getränke von der Internorga 2016

Neues Flüssiges von der Internorga 2016 in Hamburg: Wir haben uns durch die Getränke-Newcomer der Messe probiert und haben 7 alkoholfreie Tipps mitgebracht. 

 

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1. Kopfnuss Kokoswasserschorle

Kokoswasser ist ein echter Hipster- und LOHAS-Drink. Allerdings gibt es ihn bislang vor allem in der Dose oder im Tetrapak. „Kopfnuss“ kommt in der Standard-Longneckflasche daher und in zwei Sorten, die sich durch Kohlensäure, wenig Süße und Bio-Qualität auszeichnen: einmal mit Maracuja-Zitrone und einmal mit Johannisbeere-Zitrone. Ersteres schmeckt mehr, Letzteres etwas weniger nach Kokos, beides sind gute Schorlen und massenkompatibler als Kokoswasser.
www.kopfnuss.me

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2. Gewara Cuban Style Cola

Cola, nun ja. Was ist da noch drin in diesem satten Markt? Qualität, und die hat diese Cola: Nach einem Besuch in Kuba und einem verkaterten Morgen in Havanna, bei dem die Gründer aus Regensburg von einer alten Dame ein Getränk mit einem anregenden Blättermix zur Stärkung erhielten, entstand die Idee zu dieser Cola mit maximalem Koffeingehalt, Süßung durch Agavensirup aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und einem geheimen Rezept, inspiriert vom Getränk jenes Morgens. Diese Cola macht sich bestimmt auch im Cuba Libre gut.
www.gewara.de

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3. Cucumis The Sophisticated Lavender

Nach dem Launch des Erfrischungsgetränks mit Gurke, das ich mit und ohne Gin richtig gut finde, hat Cucumis nun einen Line Extender mit Lavendel rausgebracht. Mit Lavendel stehe ich schon immer auf Kriegsfuß. Dekoration, Badezusatz, Seife: not my thing, dieser Geruch. Doch diese Lavendel-Limonade ist klasse, unaufdringlich, hat eine feine florale Note, dezenten Geschmack (fast schon zu dezent) und eine spannende Farbe. Im Nachklang macht sich die zugefügte Bergamotte mit leichter Minzigkeit bemerkbar. Zur Verwendung als Mixgetränk bietet sich hier Prosecco bzw. Sekt an.
www.cucumis.hamburg

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4. Leev sortenreine Apfelsäfte

Dieses Hamburger Startup wurde gegründet von zwei Frauen. Wir freuen uns auf den Tag, wo dieses im Alphatier-Männer-Getränkebusiness so stinknormal ist, dass man es nicht mehr zu betonen braucht. Aber mit jedem Blick ins Whistleblower-Fachmagazin „inside Getränke“ beweist sich aufs Neue: Das dauert noch. Wie dem auch sei: „Leev“ zelebriert den Apfel, und das sortenrein mit aktuell drei Sorten: säuerlicher Boskoop, lieblicher Elstar und fruchtiger Holsteiner Cox. Elstar gibt es auch als feinperlige Schorle. Für alle Nicht-Fischköppe: „Leev“ heißt Liebe, und weil „Leev“ den Apfel so lieb hat, kommt auch kein „Tüddelkram“, sprich Zusatzstoff, in die Flaschen rein. Dafür macht man Social F&B Business: Zwei Cent pro verkaufter Flasche gehen in soziale Zwecke, u.a. den Schutz der Bienen.
www.leev.eu

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5. Lütts Strandlust

Vor allem an der Ostseeküste wächst der Sanddorn, und für „Lütts Strandlust“ hat man beim Getränkehersteller Auburg aus Wagenfeld bei Diepholz daraus eine feine Direktsaftschorle gemacht. Daneben kommt Apfel von Streuobstwiesen in die Flaschen, der dem Sanddorn etwas vom doch recht herben Geschmack nimmt. Wenn die Flasche so daliegt wie im Foto, sieht man: Es bildet sich ein Sandornsaft-Satz. Weil man auf Zusatzmittel wie Stabilisatoren aber verzichtet, lautet das Motto: Vor dem Öffnen schütteln, Baby – und dann kurz warten, sonst hüpft die Schorle allzu schnell aus dem Glas.
Lütts Strandlust

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6. Konterbrause

Diese neue Brause aus München haben wir schon mal in den Warenkorb gepackt, sie sei hier aber nochmals vorgestellt: Wie der Name es schon vermuten lässt, ist es eine Anti-Kater-Limo mit Elektrolyten und Vitaminen gegen den schweren Kopf. Sie schmeckt – nach Bekunden ihrer Macher sagen das viele Erstprobierer – ein bisschen wie Isostar (ältere Semester erinnern sich an die schlanken silbernen Dosen, wo sind die eigentlich abgeblieben) und das Startup hat jetzt auch die Fitness-Szene damit im Visier, schließlich können einem auch nach dem Sport und nicht nur dem Trinksport manchmal die aufbauenden Nährstoffe fehlen.
www.konterbrause.de

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7. Anjola

So einen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Anjola, die Kult-Ananas-Limo aus Ostfriesland. Ein Getränk, das sich seit den 1950er-Jahren zwischen Emden und dem Jadebusen großer Beliebtheit erfreute. Allein die Flasche: Hammer. Check this out, Orangina! Problem: megateures Einweg-Gebinde. Vor einigen Jahren war Schluß mit dem kohlensäurehaltige Fruchtsaftgetränk, das von der Brauerei Feyen in Großefehn abgefüllt wurde. Jetzt hat die „fritz Kulturgüter GmbH“, die auch die fritz-Range herstellt, die Markenrechte erworben und eine Mehrwegflasche nach dem Stil der Vintageflasche designt (nicht ganz so cool, aber wohl deutlich wirtschaftlicher). Und neben dem Klassiker Ananas-Limette gibt es bei Anjola 2.0 auch Orange, Mate, Ingwer-Zitrone und eine wirklich abgefahren schmeckende Cola. Alle Sorten 100% Direktsaft aus biologischem Anbau, teilweise mit Bodensatz aus Fruchtstückchen oder Gewürzen, vegan und mit Fairtrade-zertifizierten Zutaten. Für nomyblog ist diese Range die flüssige Top-Entdeckung der Messe.
www.anjola.de

 

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