Winterlich würzig: The Kraken Rum

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Tiefdunkle Farbe in markanter Flasche: The Kraken Rum

Mit Rum verbindet man in der Regel sommerliches Feeling. Aber auch im Winter empfiehlt sich ein Drink mit dem Brand aus Zuckerrohr, denn rumtypische Noten von Vanille und Karamell passen gut in die kalte Jahreszeit. Und besonders gut ist das bei „The Kraken Rum“ der Fall.

Er sieht schon anders aus als andere Rums: Eine kompakte Flasche mit zwei gläsernen Henkeln am Hals und eine tiefdunkle Farbe zeichnen „The Kraken Rum“ aus; das Siegel auf dem Etikett umklammert das imposante, mystisch, ja durchaus ein bisschen unheimliche Meerestier, dessen Namen dieses Erzeugnis aus Trinidad und Tobago trägt.

Woher kam das pechschwarze Boot?

Ein unkonventionelles Konterfei. Und dass man bei „The Kraken Rum“ irgendwie auch ein bisschen anders drauf ist, bewies man kürzlich an einem Oktobermorgen in Hamburg: Da nämlich „strandete“ ein acht Meter langes, pechschwarzes Schiff auf einer Verkehrsinsel in St. Pauli. Einfach so.

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Warum liegt hier ein Boot, Rum?

Die Folge: Verkehrsstau, Schaulustige, viele Handyfotos und eine ziemlich ratlose Polizei. Woher kam das Ding, wohin damit? Erst nach 36 Stunden konnte das mysteriöse Schiff mit Kranwagen und Sattelschlepper entfernt werden. Wo war nun das Schiff abgeblieben? Ein Seemann und ein „Hunter“ machten sich im Kiez auf die Suche nach ihrem Kahn und verteilten für sachdienliche Hinweise der Passanten Münzen, die später gegen Drinks getauscht werden konnten – es gab da nämlich praktischerweise auch noch eine temporäre „Kraken Rum Pop Up Bar“ in den Räumen der legendären „Good Old Days Dance Bar“. Dass die ganze Aktion mit dem auf die Verkehrsinsel gedroppten Schiff einigen Ärger mit den Behörden nach sich zog, kann man sich denken … aber der hat sich wohl gelohnt, denn aufmerksamkeitsstark, wie es Marketing-Menschen nennen, war das seltsame Unterfangen auf jeden Fall!

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Sein Kiezclub wurde zum Garten eines Kraken: Benjamin Oliver Braun von der „Good Old Days Dance Bar“

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Wer sich in der Popup-Bar einen Kraken auf die Haut stechen ließ, sicherte sich einen Jahresvorrat „The Kraken Rum“

Mit 13 geheimen Zutaten wird der „black spiced rum“ gewürzt

Zurück zum Rum selbst. Sein Rezept ist ein Geheimnis. Bekannt ist nur, dass er nach der Destillation (verwendet wird Zuckerrohr-Melasse) zwischen ein und zwei Jahren lagert und dann „gespiced“ wird: 13 Gewürze, die auf den beiden Inseln des Karibik-Staats vor der Küste Venezuelas wachsen, geben ihm seine ganz eigene Charakteristik. Die Nase vernimmt schokoladige und würzige Noten, im Antrunk machen sich auf der Zunge Schokolade und Toffee deutlich bemerkbar, zu denen sich ein würziges Aroma gesellt. Ein volles, wärmendes Mundgefühl stellt sich ein, der Nachklang dieses „dark spiced rum“ ist lang und kräftig. All das sind Eigenschaften, die ihm jetzt, in den kalten Tagen, ganz besonders zugute kommen oder vielmehr seinem Genießer – denn nicht nur in klassisch-kühlen Cocktails, auch in winterlich-warmen Varianten ist sein Geschmacksbild hervorragend.

Ein Drink, der sich sowohl an der Bar (zum Beispiel, wenn die draußen steht) oder auf dem heimischen Balkon empfiehlt, ist der

kraken-rum-squid-bite„Squid Bite“

1 Teil The Kraken Rum
1 Teile warmer Apfelcidre
1 Prise Zimt

Garnitur: Apfelschalen und Zimtstange
Glas: Old-Fashioned-Glas

Zubereitung: Apfelcidre langsam in einem Topf erwärmen. Glas zur Hälfte mit The Kraken Rum füllen, Apfelcidre und eine Prise hinzugeben, vorsichtig umrühren. Mit Apfelschalen und Zimtstange garnieren.

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