Location Based Media: Neuer Anbieter friendticker aus Berlin

von Redaktion nomyblog

goya item - medien-tools, nomyblog Location Based Media: Neuer Anbieter friendticker aus BerlinLocation Based Media ist eine spannende Sache für die Gastronomie: Das digitale „Einchecken“ in Locations wie Cafés und Bars über das Smartphone eröffnet neue Möglichkeiten in Sachen Customer Relationship Management. Mit friendticker ist jetzt ein neuer Anbieter am Markt. Wir stellen ihn vor.

Foursquare (hier schon mal vorgestellt), Gowalla, virtualnights, Townster: Immer mehr Anbieter setzen auf spielerische Mechanismen, mit denen die Nutzer motiviert werden, sich unterwegs in Orte „einzuchecken“. Damit wird eine digitale Landmarke gesetzt („ich bin gerade hier“), und zugleich gibt es Punkte oder Abzeichen (sog. Badges) für Besuche in bestimmter Kombination und Häufigkeit. Für Gastro-Betriebe ist das nicht unspannend, wird hier doch umsonst virale Werbung betrieben, denn über Facebook und Twitter wird die Statusmeldung multipliziert und Freunde (plus Freundesfreunde) bekommen mit, wenn jemand zum Lattetrinken in Laden X oder Y einkehrt/eincheckt (mehr Infos gibt es in diesem 3sat-Beitrag). Erste Reaktionen: Starbuck´s verleiht den „Barista-Badge“ an Kunden, die sich in fünf verschiedene Outlets einchecken. Vapiano spendiert dem Foursquare-Mayor (derjenige, der sich von allen Nutzern am häufigsten in eine Location eingecheckt hat) einen Gratiskaffee.
Als neuer Player im Markt der Location Based Media-Portale will friendticker von der Berliner Firma servtag dieses Belohnungsprinzip jetzt nicht nur den heavy usern, sondern allen zugänglich machen. Auf friendticker bekommt der Nutzer für seinen mobilen Check-in nicht nur Punkte, sondern kann auch so genannte Items sammeln, virtuelle Güter, die er dann gegen reale eintauschen kann. So kann der Gastronom den Gast belohnen und binden. Beispiele: Für zehnmal einchecken in das Berliner Goya erhält der Nutzer das Goya-Item und kann es gegen einen Cocktail im Laden eintauschen, für sechs Check-ins in Harry´s New York Bar gibt es den Cocktail des Monats für lau. „Gastronomen können ihren bestehenden Kunden Belohnungen für ihre Loyalität anbieten, genauso sollen Neu-Kunden auf die jeweilige Location aufmerksam gemacht werden“, so Florian Resatsch, Managing Partner bei servtag. Das bietet, so Resatsch, auch für die Industrie spannende Ansätze: „Getränkemarken oder andere gastronomienahe Unternehmen, die über einen neuen Kanal die Marken-Interaktion erhöhen wollen, können Locations besetzen und gewisse Spielregeln definieren, die den friendticker-Usern das neue Produkt näher bringen.“

Hier gibt es mehr Infos zu friendticker.

Wenn Sie mehr über Location Based Services wissen wollen – sprechen Sie uns an!

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3 Kommentare

admin 2. Juni 2010 - 11:50

Vielleicht kommt bei Friendticker aber auch der „MyVideo“-Effekt ins Spiel: mit einem deutschsprachigen Me,too lässt es sich leichter kooperieren. Als erste große Gastro-Kette nutzt jetzt Sausalitos den Dienst:

„Im Zuge der Zusammenarbeit belohnt Sausalitos die friendticker-Nutzer für regelmäßige Check-Ins mit real
eintauschbaren ITEMs und kann sie durch gezielte Kampagnen dauerhaft binden. Zum ersten Mal können sich User dabei nicht nur beim Unternehmen selbst, sondern auch bei ausgewählten anderen Locations in
einchecken, um das Sausalitos-ITEM zu ergattern.“

Antwort
Joerg Meyer 28. Mai 2010 - 09:41

Die Frage ist: Warum eine späte ME TOO Kopie nehmen, wenn die Originale (Fourspare, Gowalla) schon am Markt etabliert sind und sich hier mehr Kontakte treffen. Am Anfang glaubten man ja auch, die Kopie StudieVZ hätte ein Chance gegen Facebook … naja. Dennoch viel Erfolg den Berlinern …ich glaube nur, etwas zu spät und zu wenig eigene Idee.

Antwort
Monika Meurer 26. Mai 2010 - 14:00

Friendticker ist zur Zeit aber nur für einige wenige Städte zugelassen, was ich total schade finde. Foursquare und gowalla kann jeder ohne Einschränkung nutzen.

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