Jules Winnfield, Bonvivant Cocktail Bistro: „Es darf nicht langweilig werden“

von Jan-Peter Wulf
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Foto: Sarah Schlopsnies

Wie schafft man es, vegetarische – mittlerweile sogar vegane – Küche auf Michelin-Niveau zu servieren und gleichzeitig ein kreatives, lebendiges Gastro-Konzept zu entwickeln? In Berlin zeigt Jules Winnfield mit seinem Bonvivant Cocktail Bistro, wie Gourmetgastronomie anders gehen kann: regional, nachhaltig, pflanzenbasiert, mit Esprit und Teamgeist.

Über das Bonvivant haben wir schon öfter geschrieben, über den Kopf dahinter bislang en detail nicht. Wer ist er, dieser Jules Winnfield? Und warum überhaupt der Name der Gangster-Figur aus dem Pulp-Fiction-Film? Von seinen vegetarischen Wurzeln über den steinigen Weg durch Corona bis zur Auszeichnung mit einem Michelinstern und darüber hinaus berichtet er uns von seinem Weg und seiner Vision.

„Es darf nicht langweilig werden, das ist das Wichtigste“, findet der, denn Monotonie verhindere Kreativität und echte Leidenschaft in der Küche. Statt sturer Hierarchien setzt er auf Mitbestimmung im Team, ungewöhnliche Aufgabenverteilungen und sogar Dinner-Events, bei denen Azubis das Menü gestalten. „Es gibt bis heute kein Merkblatt, auf dem steht, was ich erwarte. Alle sollen ihre Ideen mitbringen.“

Hier geht’s zum ganzen Porträt.

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