
Die Weinbar 51 Grad im Hotel Freylich-Zahn. Foto: Christoph Keller
Was hat die Gastronomie in Sachsen-Anhalt zu bieten? Mehr, als man vielleicht vermutet. Uns jedenfalls ging es so. Wir haben im vergangenen Herbst von der Investitions- und Marketinggesellschaft des Bundeslandes den Auftrag erhalten, uns im Rahmen eines größeren Beitrags mit der Thematik auseinander zu setzen und spannende Betriebe aus den Regionen vorzustellen.
Herausgekommen ist ein Fachbeitrag, der zeigt: Sachsen-Anhalt lässt sich kulinarisch von der Altmark bis Saale‑Unstrut, vom Harz bis Magdeburg entdecken – mit regionalen Zutaten, kreativen Gerichten und starken Partnerschaften zwischen Erzeuger*innen und Gastronom*innen. Im Restaurant „Gustaf“ am Arendsee arbeitet Christian Döpelheuer mit regionalen Produkten und verbindet Tradition mit moderner Küche: „Wir haben hier das beste Wild Norddeutschlands“, berichtete er uns. Im Harz züchtet die Familie Thielecke das Rote Höhenvieh auf ihrem Bio-Bauernhof, der auch Gasthof ist. Susann Thielecke erklärt: „Unsere Gäste schwärmen immer wieder, wie zart das Fleisch ist.“
Saale-Unstrut ist eines der kleinen Weinbaugebiete Deutschlands und eines, das viele noch gar nicht kennen. Dabei ist es mit seinen Steillagen, Terrassen und Türmchen in idyllischer Landschaft wirklich einen Besuch wert. Auch einen kulinarischen: In der Weinbar „51°“ in Freyburg genießen Gäste Saale‑Unstrut-Weine mit regionaler Küche; Gastgeberin Elvira Zahn-General betont: „Saale-Unstrut ist unglaublich facettenreich, das wollen wir unseren Gästen zeigen.“ In Dessau, im „Tobi or not ToBe“, kreiert Tobias Felger kreative Gerichte aus lokalen Zutaten, etwa – ihr lest richtig – Milchreis mit Bratwurst, und setzt auf seine Philosophie: „Gastronomie mit Haltung und einem Lächeln.“ In der Landeshauptstadt Magdeburg serviert der „Hoflieferant“ saisonale, regional bezogene Speisen. Aus einem Umkreis von nur 30 bis 40 Kilometern könne der Betrieb einen Großteil seiner Zutaten beziehen, erklärt Gastgeberin Josephine Clemens. Sie bietet Produkte auch in der „HeimatLiebe‑Box“ zum Mitnehmen und Verschenken an, um das Thema Regionalität zu fördern.
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