D.E.W. & A Brew: Eine Pairing-Session mit Tullamore D.E.W. und Gaffel Kölsch

von Redaktion
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Craft-Bier zum irischen Whiskey-Klassiker Tullamore D.E.W.: Bei der Eventreihe „D.E.W. & A Brew“ werden unterschiedliche Bierstile mit den Whiskeys des Hauses „gematcht“.

Whisky- und Bierfans wissen es: Die beiden Getränke sind sich trotz ihres unterschiedlichen Geschmacks und Alkoholgehalts sehr ähnlich, beiden dient gemälzte Gerste als Rohstoff. In Irland hat es eine lange Tradition, Bier und Whiskey gemeinsam zu genießen. Bei einer Pairing-Session in Köln wurden jetzt Gaffel Kölsch und Tullamore D.E.W. „gematcht“, und das gleich vierfach.

„Ich erinnere mich gut daran, dass mein Großvater und mein Vater im Pub immer beides zusammen getrunken haben, Whiskey und Bier“, erzählt John Quinn. Er ist der Global Brand Ambassador von Tullamore D.E.W., einem der bekanntesten irischen Whiskeys, und Quinn ist heute, wie wir auch, zu Gast in Köln. Auch Vena Steinkönig, der deutsche Brand Ambassador der Marke, ist vor Ort. Wir befinden uns im „Wirtshaus Spitz“, einer urtypischen und urgemütlichen Kölsch-Kneipe, und heute dreht sich hier alles um das Genuss-Paar Bier und Whiskey.

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John Quinn, globaler Brand Ambassador von Tullamore D.E.W., probiert das Porter von Gaffel-Braumeister Reiner Radke

„D.E.W. & A Brew“ lautet das Motto: Es soll herausgefunden und probiert werden, wie sich mit handwerklich hergestellten und geschmacklich besonderen Bieren – man kann sie auch Craft-Biere nennen – die verschiedenen Whiskeys der Destillerie „pairen“ lassen.

John Quinn: „Tullamore D.E.W. setzt unterschiedliche Aromanoten frei, die davon abhängen, mit welcher Biersorte er serviert wird. Dadurch ergeben sich unendliche Möglichkeiten der geschmacklichen Kombination.“

Um die Vielfalt der Möglichkeiten zu erkunden, hat man sich drei deutschen Brauereien zusammengetan, erstens der Hamburger Ratsherrn-Brauerei, zweitens BRLO aus Berlin und drittens Gaffel aus Köln. 

Eigens gebraut: vier Biere für vier Whiskeys 

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Pairing 1: „Tullamore D.E.W. Original“ und ein Pale Ale

Gaffel ist über die Grenzen der Stadt hinaus für sein Kölsch bekannt, doch für das heutige Event hat sich Gaffel-Braumeister Reiner Radke etwas ganz Besonderes ausgedacht. Für jedes Produkt von Tullamore D.E.W., das heute verkostet wird, hat er ein eigenes neues Bier gebraut – vier Whiskeys, vier Biere! „Ich bin gespannt, was die Gäste sagen“, erklärt er.

Los geht es mit dem Klassiker „Tullamore D.E.W. Original“. Ein frischer, fruchtiger, leicht süßlicher Blend mit dezenter Würze. Ihm zur Seite stellt Radke ein Pale Ale mit leichter Fruchtigkeit, die gut mit dem Whiskey korrespondiert. „Das ist erst der Anfang. Die Biere werden immer besser“, verspricht der Braumeister und strahlt.

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Pairing 2: „Tullamore D.E.W. Special Reserve“ und ein Brown Ale

Zum zweiten Whiskey des Abends, dem 12 Jahre alten „Tullamore D.E.W. Special Reserve“, der sich durch schokoladig-nussige Noten und feine Würzigkeit auszeichnet, serviert der Braumeister ein Brown Ale. Seine Aromen von Toffee, Karamell und eine leichte „Bitterness“ passen hervorragend zum Whiskey.

Ein bidirektionales Pairing

„Mein Ziel war, dass das Pairing bidirektional funktioniert“, erklärt der Braumeister. Egal ob man zuerst zum Whiskey greift oder zum Bier und danach zum jeweils anderen Getränk, es soll immer passen, sich ergänzen und in der Intensität nicht abfallen. „Es geht um Balance: Weder soll der Whiskey das Bier dominieren noch umgekehrt“, stimmt John Quinn seinem Kollegen zu und schenkt Whiskey Nummer drei für die Tasting-Teilnehmer ein.

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Pairing 3: „Tullamore D.E.W. 14 YO Single Malt“ und ein Sweet Stout

„Tullamore D.E.W. 14 YO Single Malt“, ist, wie der Name schon sagt, kein Blend, er reift in Ex-Bourbon-Fässern heran und erhält sein Finish in Oloroso-Sherry-, Rum- und Madeira-Fässern. Ausgeprägte Süße mit Anklängen exotischer Früchte sind das aromatisch eindrucksvolle Ergebnis – und sehr passend dazu gibt es im „Wirtshaus Spitz“ ein Sweet Stout mit deutlicher Malznote (Karamellmalz und Wiener Malz hat Radke für dieses Bier verwendet) sowie Citrus- und Grapefruitaromen. Trotz der Intensität beider Produkte ist das Paar sehr „drinkable“!

Die erste Luftfahrt-Tragödie spielte sich in Tullamore ab

Zum Abschluss gießt John Quinn einen Schluck „Tullamore D.E.W. Phoenix“ in die Tasting-Gläser. Eine Spezialität mit 55% Fassstärke, entsprechend kräftig und zugleich mit doch angenehmer Süße den Gaumen kitzelnd. „Phoenix“ heißt dieses ausschließlich in Duty-Free-Shops verkaufte Produkt. Eine Anlehnung an die erste Luftfahrt-Tragödie der Geschichte, das sich in der Heimat des Whiskeys ereignete: 1785 nämlich ließ Lord Tullamore anlässlich des Geburtstags seines Sohnes einen Heißluftballon aufsteigen. Der jedoch kollidierte mit einem hohen Schornstein, fing Feuer – und brannte die Stadt nieder. Ein Inferno. Als die Bewohner ihre Stadt wieder aufgebaut hatten, fügten sie dem Wappen einen Phoenix hinzu, und als 2013 die neue Tullamore-Destillerie eröffnete, wurde dieser Whiskey den Vorvätern der Stadt zu Ehren „Phoenix“ genannt. 

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Pairing 4: „Tullamore D.E.W. Phoenix“ und ein Porter

Es ist ein gut gewähltes Finale, ein „end-of-the-evening-Whiskey“, begleitet von einem „end-of-the-evening-Bier“, einem Porter mit feiner Süße und ausgeprägter Schokoladig- und Cremigkeit. Ein Herrendessert. 

Ein exklusiver Genuss

Tja. Und welches ist nun das beste „D.E.W. & A Brew“-Paar? Gut waren sie alle, persönlich gefiel mir Nummer drei am besten: Eine Kombination, die, wie Craft-Bier-Fans es nennen, „Session“-Qualität hat, die man ergo einen ganzen Abend lang genießen könnte. Nur leider wird daraus wohl nichts: Alle vier Biere aus der Gaffel-Versuchsbrauerei gibt es nicht zu kaufen, ihr Genuss im Rahmen des heutigen Tastings ist und bleibt exklusiv.

Doch das Projekt „D.E.W & A Brew“ ist noch lange nicht abgeschlossen: Die drei Brauereien – Gaffel, BRLO und Ratsherrn – nehmen nun gemeinsam die „Challenge“ an, ein Bier zu brauen, das ideal zu Tullamore D.E.W. Original passt. Von dessen Qualität werden sich dann alle Genießer selbst überzeugen können, denn noch im Herbst dieses Jahres wird es auf den deutschen Markt kommen. Wir bleiben dran und berichten, wie es weitergeht! 

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