We bring ideas to life: Aromenhersteller Döhler setzt auf Open Innovation

von Redaktion nomyblog
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Open Innovation mit Döhler

Das Prinzip der Open Innovation wird in anderen Branchen, vor allem in technologischen, aber auch in der Pharma- und Healthcare-Welt, schon seit längerer Zeit angewendet. Auch gibt es bereits zahlreiche Plattformen, auf denen Innovations-Ausschreibungen stattfinden, zum Beispiel Innocentive oder, in Deutschland, Open Innovators

Die Idee ist, externes Know-how prozess- und projektbezogen in die eigene Forschung und Entwicklung zu integrieren. Kurz gesagt: Je mehr Köpfe draußen mitrauchen, desto größer die Chance, etwas Neues in die Welt zu bringen. Intelligenz-Crowdsourcing. 

Jetzt auch in der Getränkewelt: Der Aromen-Hersteller Döhler hat eine Plattform gelauncht, mit der externe Ideengeber gezielt in den Innovationsprozess eingebunden werden sollen. „Die Ideen können von natürlichen Ingredients über fortschrittliche Technologien bis hin zu innovativen Endverbraucherprodukten reichen“, heißt es.

Döhler will eingereichte – und für gut befundene – Ideen mit seinem eigenen Know-how und seinen weltweiten Ressourcen unterstützen: „Je nach Bedarf werden maßgeschneiderte Pakete, angefangen von der Unterstützung in R&D (Forschung und Entwicklung, d. Red.) und Applikation über Bereitstellung von innovativen Technologien bis hin zu Supply Chain Lösungen für die Ideengeber geschnürt“, informiert man. Geld bekommt der Ideengeber natürlich auch: „If your proposal contributes to solving one of the topics, you will be fairly compensated“, lässt man auf der Projekt-Webseite wissen.

Zwei konkrete Aufgaben, der sich die Düsentriebs, Wissenschaftler und Unternehmer da draußen widmen können: Wie lässt sich eine natürlich blaue Farbe ohne Verwendung von Spirulina (Blaualge) herstellen? Wie lässt sich die Haltbarkeit von F&B-Produkten mit natürlichen Inhaltsstoffen verlängern? 

Darüber hinaus hat man ein Seed Program ins Leben gerufen, mit dem der Aromenhersteller den Aufbau von erfolgreichen neuen Unternehmen unterstützen will. „Döhler Equity“ stellt ein Beteiligungskapital in Höhe von zunächst 25 Millionen Euro bereit, weiters auch hier Know-how, Erfahrung und Netzwerk – ein Konzept, das dem kürzlich vorgestellten Distill Ventures nicht unähnlich ist.

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