Twittagessen: Gastronomische Offline-Treffs deutschlandweit

TwittagessenDie bislang spannendste gastronomische Nutzungsform des Kurznachrichtendienstes Twitter heißt „Twittagessen“: Personen, die sich im Web kennen gelernt haben, treffen sich zum Lunch. In ganz Deutschland finden solche Treffen bereits statt, doch das Potential wird gastroseitig noch nicht genutzt.

„Mensch, es müsste doch eine Möglichkeit geben, Leute ausfindig zu machen, die wie wir mal aus dem einsamen Büro raus wollen um ein bisschen mit anderen zu quatschen.“ Da sowas gut in der Mittagspause geht, und Twitter eine ideale Fundgrube für potenziell Interessierte ist, entstand die Idee zum Twittagessen.

Mit diesen Zeilen erklären Roman Zenner und Christoph Zillgens, wie sie darauf gekommen sind, Twitter als Verabredungstool zum Mittagessen zu nutzen. Tatsächlich haben viele Nutzer des Kurznachrichtendienstes einen Großteil ihrer Follower in der gleichen Stadt bzw. folgen ebenda wohnenden und arbeitenden Personen.

Der Unterschied zum klassischen Business-Lunch ist nun aber, dass die Twittagessen für alle Interessierten zugänglich sind. Findet in einer Stadt ein Twittagessen statt, können sich weitere Personen dafür eintragen — oder, wenn noch keines anberaumt ist, selbst ein solches anlegen. Datenbasis ist der Gastronomie-Bestand von Qype — hier eingetragene Locations können als Austragungsort über die Twittagessen-Webseite ausgewählt werden.

Wer jetzt denkt, das sei nur etwas für digitale Avantgardisten im Prenzlauer Berg, der liegt falsch: Twittagessen finden ebenso statt in Waiblingen, Lemförde, Eichstätt, Hamm und Kempten wie in den A-Städten unseres Landes. So auch im ostfriesischen Leer:

Von seiten der Gastronomie wird der — zweifellos umsatzbringende — Twittagessen-Trend bislang noch nicht genutzt: „Von Gastronomen direkt haben wir bisher noch gar kein Feedback bekommen; in vielen Fällen ist es wohl auch so, dass die meisten gar nicht wissen, aus welchem Grund dieses bestimmte Grüppchen an ihren Tischen sitzen“, erklärt Mitbegründer Roman Zenner. „Mir ist auch noch kein Fall bekannt, in dem es ein spezielles Twittagessen-Menü oder einen Twittagessen-Rabatt gegeben hätte.„
Das muß nicht so bleiben: Gastronomen, die ihre Räumlichkeiten für ein solches Treffen anbieten möchten — z.B. durch ein spezielles Angebot an die Teilnehmer — können sich gerne per Mail bei Twittagessen melden. Zenner: „Wir erwähnen das gerne in unserem Blog oder nehmen dies in unsere Programmierung auf!“

#guten #Appetit!
www.twittagessen.de

www.twitter.com/twittagessen

*nomy twittert natürlich auch: www.twitter.com/nomyblog

Foto: Michael Reuter

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