Viva con Agua: Mongo´s und Room To Cook unterstützen Wassertage

viva-con-aguaDie Trinkwasser-Problematik gelangt zunehmend in die Wahrnehmung des Verbrauchers: Wasserknappheit und Wasserverunreinigung entwickeln sich zu zentralen ökologischen Themen. Dass diese nicht immer mit drohendem Zeigefinger, sondern mit Spaß kommuniziert werden können, zeigen die 1. Internationalen Viva con Agua Wassertage, für die derzeit weltweit Spendengeld gesammelt wird.

Die Gastronomie nimmt dabei einen wichtigen Teil ein – nicht nur in Hamburg, wo die Viva con Agua-Idee geboren wurde: Unter anderem beteiligen sich die Restaurant-Kette Mongo´s sowie der Room To Cook (den wir hier schon mal vorgestellt haben) beteiligen sich an der Aktion: 50 Cent pro Flasche Wasser, die vom 5. bis zum 9. Dezember bestellt wird, gehen an die Organisation Viva con Agua.
Room To Cook-Geschäftsführer Tim Koch: „Ich kenne das Viva con Agua-Team noch aus meiner Hamburger Zeit und habe dort bereits erleben können, mit wie viel Herzblut, Kreativität, Enthusiasmus und vor allem Spaß es sich für sauberes Trinkwasser für Menschen in Entwicklungsländern engagiert.“ Mongo´s-Geschäftsführer Spiridon Soukas: „Viva con Agua ist es in seiner gerade einmal vierjährigen Geschichte eindrucksvoll gelungen, durch ungewöhnliche Aktionen junge Menschen zu motivieren, sich mit den Problemen der Menschen in Entwicklungsländern auseinanderzusetzen. Und das völlig ohne erhobenen Zeigefinger oder auf ein Gefühl der Betroffenheit zu setzen, an das viele Institutionen appellieren.“

Brunnen– und Zisternenbau
Mit den Erlösen der Wassertage sollen nun Trinkwasserprojekte in Burundi realisiert werden. Der kleine Staat in der Mitte Afrikas zählt zu den ärmsten Ländern der Erde; sauberes Trinkwasser ist dort keine Selbstverständlichkeit. 30.000 Euro sollen zusammenkommen, um in diesem Land mehrere Grundschulen mit Brunnen und Zisternen zu versorgen. Viva con Agua nennt sich selbst die „Erste All-Profit-Organisation der Welt“, denn von ihren Aktionen sollen alle Beteiligten etwas haben. Gemeinsam mit Projektpartnern wie der Welthungerhilfe in Deutschland oder Helvetas in der Schweiz realisiert Viva con Agua weltweit Trinkwasserprojekte – finanziert durch Spendengelder aus vielfältigsten Aktivitäten, die alle unter dem Credo stehen: Helfen macht Spaß. Deswegen findet man bei Viva con Agua die Bitte um Hilfe nicht in seinem Briefkasten, sondern auf Rock-Festivals, Fußballturnieren, in Clubs und auf Partys. Viva con Agua-Gründer Benjamin Adrion wurde im Oktober für seine „Verdienste am Gemeinwohl“ sogar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Zahlreiche weitere Gastronomien beteiligen sich an dem Projekt – mehr Informationen dazu auf www.vivaconagua.org.

www.roomtocook.de
www.mongos.de

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