
Der neue Warenkorb ist da: Dieses Mal mit Wein und Sparkling Cuvées alkoholfrei, Mezcal aus Liechtenstein, fairen Knabbereien und deutschem Wermut.
1. Franz von Fein alkoholfreie Sparkling Cuvées

Die beiden alkoholfreien Aperitifs von Franz von Fein haben uns schon 2024 überzeugt. Jetzt gibt es aus Kusterdingen bei Tübingen auch zwei Sparkling Cuvées. Sie orientieren sich in ihrer Typizität an den beiden Aperitifs. Einmal beerig, tief und feinbitter (Sparkling Cuvée N° 1 / Rosé), u.a. mit Zitronengras, Wacholderbeeren, Hibiskusblüten und Gewürzen hergestellt. Und einmal frisch-floral (Sparkling Cuvée N° 2 / Blanc), hergestellt u.a. aus Orangen, Limetten, Lavendelblüten, Rosmarin, Kurkuma, Schwarz- und Grüntee. Beides, wie bei den Aperitifs, in einer Qualität, die rundum überzeugt. Mit diesen beiden prickelnden Proxies lassen sich alkoholische Schaumweine sehr gut ersetzen, ob als Aperitif, speisenbegleitend, beim festlichen Empfang oder einfach zu Daydrinking ohne Tipsyness danach.
2. Laepoca Mezcal

Welche Spirituose würdet ihr wohl in Liechtenstein verorten? Vermutlich was Alpines? Aber eine sicher nicht: Mezcal. Und doch: Aus Vaduz stammt das Startup Laepoca und es hat sich dem handwerklich hergestellten Traditionsprodukt Mexikos verschrieben. Zwei Freunde, Jonas Garaycochea und Jens Stracke, haben sich in Oaxaca und den Mezcal verknallt – und sind schließlich zu Produzenten geworden. Drei Sorten haben sie bereits im Angebot: Den Mezcal Espadin mit typisch rauchigen sowie zitrischen Noten, der sich auch sehr gut für Cocktails eignet, sowie den Mezcal Ensamble, ein Blend aus den Agavesorten Espadin 40%, dazu 20% Cuishe, 20% Tobala und 20% Tepeztate. Tief mit fruchtigen Noten, der sollte idealer Weise pur genossen werden. Das gilt auch für den Mezcal Cuishe, der zu 100% aus der gleichnamigen wilden Agavensorte hergestellt wird – frisch, pfeffrig, würzig. Die drei Mezcales gibt es auch in einem edlen Tasting-Set – für Fans und für ganz besondere Anlässe.
3. Naked – alkoholfreier Muskateller

Alkoholfreier Wein schmeckt oft nicht besonders intensiv. Hier ist es anders, denn mit einer Cuvée aus 80 Prozent Muskateller, einer der aromatischsten Sorte überhaupt, und 20 Prozent des frischen und ebenfalls sehr aromatischen Muscaris sorgt Naked für ein sehr schönes Trinkerlebnis. Florale Noten und der Duft exotischer Früchte machen schon der Nase Spaß. Eine saftige, animierende Säure der Zunge und dem Gaumen. Damit möglichst viel vom Genuss der Ursprungsweine erhalten bleibt, wird das Spinning-Cone-Column-Verfahren eingesetzt: Der Wein wird in eine hohe Säule geleitet, in der sich rotierende Kegel befinden. Durch die Drehbewegung verteilt sich der Wein in einem dünnen Film. Gleichzeitig wird mit niedrigem Druck (Vakuum) gearbeitet. So verdampfen zuerst die feinen Aromen bei niedriger Temperatur, werden eingefangen und später wieder hinzugegeben. Danach entweicht der Alkohol. „Naked“ passt gut zu Geflügel, würzigen Fischkreationen und sogar scharfen asiatischen Gerichten, ist aber natürlich auch eine schöne alkoholfreie Alternative z.B. für den Aperitivo am Nachmittag. Der zunächst auf 2.500 Flaschen limitierte alkoholfreie Wein wird von BroWines vermarktet, das Hausmarken auch für kleine Gastronomiebetriebe zugänglich macht, siehe Webseite.
4. El Origen Snacks

Von Liechtenstein/Mexiko nach Hamburg/Ecuador: El Origen hat sich „faires Snacken“ zur Mission gemacht. Das Food-Startup aus der Hansestadt arbeitet direkt mit Kleinbauern in Südamerika zusammen, um Snacks aus Zutaten wie Kochbanane und Maniok zu produzieren. Durch diese Art der Kooperation wird der Lebensstandard der Farmer*innen und ihrer Familien verbessert, und gleichzeitig wird die Amazonasregion durch die Förderung biologischer Landwirtschaft geschützt. Das Sortiment umfasst derzeit sieben biozertifizierte Sorten: Meersalz, Trüffel-Geschmack, Käse-Geschmack, BBQ und Chili-Lime sowie – eine Al-Dente-Knabberei – Maniok-Chips mit Meersalz und Sour Cream & Onion. Alle vegan, glutenfrei und ohne Palmöl – dafür mit einer schönen Selling-Story, die beim Servieren des Snacks, zum Beispiel zum Drink, erzählt werden kann.
5. Gebrüder Elwert Wermut

Wermut von der schwäbischen Alb: Die Gebrüder Christoph und Philipp Elwert aus Böhmenkirch stellen ihn in ihrer Destillerie in einer ehemaligen Garage hinter der Apotheke her, die Philipp ebenfalls leitet. Man bedenke: Wermutkraut wird passenderweise sowohl zu Heil- als auch zu Genusszwecken verwendet. Neben Edelbränden, Kräuterelixieren, Pfefferminzlikör und Gin bildet er das Sortiment der Manufaktur. Seine Botanicals – u.a. Lavendel und Thymian – mazerieren sie in ihrem Goldberner Dry Gin, der Grundwein stammt vom Weingut Mehling in Deidesheim. Zu diesem würzigen Weißen kommt im Laufe des Jahres ein roter Wermut auf Basis von Spätburgunder hinzu. Und in seiner Augsburger Herr Brand Wein & Bar verkauft Christoph den Wermut als puren Genuss oder zum Beispiel mit Tonic gemixt.
