Jetzt erst recht: Zum „Tag der nachhaltigen Gastronomie“ zeigen Betriebe ihr Engagement

von Redaktion
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Foto: Greentable

Lieferung mit dem Fahrrad statt mit dem Auto, Verzicht auf Einweg-Plastik und Nutzung von Mehrweg-Boxen oder gar Porzellantellern „to go“: Im Corona-Lockdown haben viele gastronomische Betriebe auch beim Thema Nachhaltigkeit große Kreativität bewiesen. Und haben damit gezeigt: Takeaway geht auch verantwortungsbewusst gegenüber der Umwelt.

Jetzt dürfen Gastgeber*innen endlich wieder Gäste empfangen. Wird nun, da viele mit den Umsatzlücken der vergangenen Monate zu kämpfen haben und aufgrund der vielen Auflagen auf absehbare Zeit nicht wieder die Umsatzhöhen vor Corona erreichen werden, das Thema Nachhaltigkeit aufs Abstellgleis geschoben, wie kürzlich in einer Fachzeitschrift zu lesen war

Keineswegs, sagt Wilma von Westphalen, zusammen mit ihrer Tochter Regina das Gasthaus Großer Kiepenkerl in Münster betreibt: „Nachhaltigkeit hat durch die Corona-Krise nicht an Bedeutung eingebüßt. Sie wird sogar noch wichtiger: Es ist nicht egal, woher unser Essen kommt. Zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen setzen wir uns für eine zukunftsfähige Branche ein.“ Und gemeinsam zeigt man zum internationalen „Tag der nachhaltigen Gastronomie“ der Vereinten Nationen am 18. Juni wieder, wie bereits in den beiden Vorjahren, wie Gastronomie „grün“ geht:  Clevere, nachhaltige Ideen in der Küche, im Service, im Außer-Haus-Verkauf und in vielen anderen Bereichen, vom Energiesparen über Food-Waste-Vermeidung bis zur Verwendung regionaler Zutaten, werden auf www.greentable.org/gastroforfuture gesammelt und vorgestellt.

Greentable ist die führende Initiative für nachhaltige Gastronomie im deutschsprachigen Raum (und nomyblog-Kooperationspartner, Offenlegung). Hier vernetzen sich seit 2015 Gastronomie- sowie Zuliefer- und Erzeugerbetriebe mit nachhaltiger Ausrichtung. Auch Greentable-Gründer Matthias Tritsch sieht für die Zukunft eher mehr als weniger Nachhaltigkeit in der Branche, trotz der widrigen Umstände.  „Die Gastronomie befindet sich zurzeit in einer ihrer größten Krisen. Alle Unternehmen der Branche kämpfen mit Umsatzeinbußen. Umso mehr freut es uns, dass viele Betriebe trotz ihrer Sorgen beim Thema Nachhaltigkeit keine Abstriche machen und sagen: Jetzt erst recht“, so Tritsch.

Wer eine spannende, kreative und nachahmenswerte nachhaltige Idee bzw. Lösung hat, ist herzlich eingeladen, sie durch Social-Media-Posts mit den Hashtags #gastroforfuture zu teilen. Sie werden dann auf der Greentable-Seite mit ausgespielt. 

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1 Kommentar

Fin45 25. Juni 2020 - 22:51

Toller Beitrag. In so einem Betrieb würde ich auch gerne Arbeiten. Hoffe das ist so eins in dem ich kürzlich ein Vorstellungsgespräch gehabt habe. Auf jeden Fall lief es sehr gut und sympathisch ab und die Gastro Stellen sind sehr interessant. Mal schauen… :)

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